EVE INR18650-35V (3500 mAh) im Test

März 2026




Einleitung und Transparenzhinweis:

Um nicht immer nur Vapcell, XTAR und Keeppower zu testen, habe ich mir Ende 2025 einige Akkus bei Nkon bestellt. Die Akkus sind dort sehr günstig und oft vergriffen. Besonders die beliebten Modelle, die man hier in Deutschland in keinem Shop erhält, sind regelmäßig ausverkauft. So musste auch ich 4 Wochen warten, und dann war ein Modell noch immer nicht lieferbar. Also noch ein bisschen länger warten. Das ist normal, wenn man sehr gute Akkus sehr günstig haben möchte. Und wenig verwunderlich, andere möchten die auch gerne haben. First come, first served.

Ich habe die Akkus nicht vergünstigt und auch nicht kostenlos erhalten. Ich habe den regulären Preis bezahlt.



Eckdaten:


Herstellerangaben Messung
Modell: INR18650-35V -
Format: 18650 -
Kapazität (typisch): 3500 mAh -
Kapazität (min.): 3400 mAh -
Maximum Discharge: 10 A (60°C cut off) -
Energie: keine Angabe 12,4 Wh
IR: ≤ 30 mΩ 25 mΩ




Messwerte:





Durchschnittliche Spannung ähnlich großer Akkus:





Gesamte Energie im Vergleich:





Maximale Temperaturen:





Auswertung:

Vor 10 Jahren habe ich noch alte Notebookakkus ausgeschlachtet. Da waren 18650er Zellen drin, meist war eine kaputt, aber die anderen Zellen waren noch ok. Das war damals eine sehr günstige Möglichkeit an 18650er Zellen zu kommen. Entweder hat man sie selbst verwendet, oder an jemanden verkauft, der sich daraus einen Heimspeicher gebaut hat.

Seit vielen Jahren gibt es 18650er Zellen aber nicht mehr in Notebooks. Das ausschlachten ist aber auch nicht mehr nötig. Heimspeicher kosten heute nur noch ein Bruchteil von damals und wer günstig an 18650er Zellen kommen möchte, kann sie kaufen. Wie die EVE INR18650-35V. Die kostet gerade einmal 1,80€ beim kauf von 10 Stück. Größere Menge sind noch günstiger. Viel Energiespeicher für sehr kleines Geld. Die aufgedruckten 3500 mAh bzw. 3400 mAh (Min. Kapazität) erreichen die getesteten Akkus aber nicht ganz.

Schon vor dem Test war dieses Ergebnis absehbar. Bevor ich die Messreihen aufnehme, durchlaufen alle getesteten Akkus drei vollständige Zyklen. Früher habe ich dafür das MiBoxer C2-4000 verwendet, dass ist aber kürzlich kaputt gegangen. Mittlerweile verwende ich das XTAR VX2 Pro. Das entlädt die Akkus mit 300 mA. Drei Zyklen, zwei Akkus, insgesamt sechs Messungen. Alle waren unter 3400 mAh. Und auch die Messungen bei unterschiedlichen Strömen in der ATorch Messstation sind nicht besser. Die mindestens 3400 mAh werden nicht ganz erreicht.



Fazit:

Trotz der nicht ganz erreichten 3500 mAh, bekommt man mit den EVE INR18650-35V viel Energiespeicher für sehr kleines Geld. Für meine 2016 gekauften LG MJ1 (ebenfalls 3500 mAh) habe ich damals einiges mehr bezahlt. Und mit rund 3350 mAh hatten die MJ1 von LG auch keine 3500 mAh. Bei 10A erreichen die Akkus eine Oberflächentemperatur von rund 60°C. Laut EVE sollen die Akkus auch nicht weiter erwärmt werden, für eine lange Lebensdauer sollten die Akkus ohnehin nicht dauerhaft mit 10A belastet werden.



Weiterführende Links:

Eine tabellarische Übersicht aller getesteten 3,6V Akkus findet ihr hier.

EVE INR18650-35V bei Nkon.nl
EVE INR18650-35V bei Convoy
EVE INR18650-35V bei Flashlightgo*
EVE INR18650-35V bei Sportlampa.de
EVE INR18650-35V bei DIY500AMP.com

Die letzten Tests im Bereich der 3,6V Akkus:

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird Akkutests am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für dich steigt.