

Als ich mich 2014 im Taschenlampenforum anmeldete, hatte ich keine Ahnung von Li-Ionen Akkus und hoffte ich könnte mit guten NiMH Akkus auch eine helle Taschenlampe betreiben. Aber ich lernte damals, wer Leistung möchte, braucht Li-Ionen Akkus. Am Ende wurde es eine XintD C8 v4 und zwei Panasonic NCR18650B. Beim Thema Akkus hatte man mir damals von Marken mit fire im Namen dringend abgeraten.
Obgleich es heute so viele gute Akkus gibt, hat mich schon länger interessiert ob die „fire“-Akkus wirklich bzw. immer noch so schlecht sind. Wie der Zufall es so wollte, ergab sich eine Gelegenheit und das kam so:
Ich hatte Kontakt mit dem Onlinehändler akkuline.de aufgenommen. Die vertreiben neben Rundzellen auch Akkupacks, Bleiakku, Akkus für Kameras, Telefone, Notebooks, Gartengeräte und vieles mehr. Aber das interessante für mich war, sie testen Akkus auch selbst. Unter www.akkuline.de/test findet man mehr als 250 Tests. Und obwohl nicht jeder Test zu dem Ergebnis kommt, dass der getestete Akku das liefert was er verspricht, werden die Ergebnisse veröffentlicht. Ziemlich fair, wie ich finde.
Akkuline.de hat mir einen Gutschein zukommen lassen, um meine Tests zu unterstützen. Was ich bestelle und teste, lag ganz bei mir. Ich habe mich für zwei Marken entschieden, die ich bisher noch gar nicht getestet habe. Efest (diese Tests dauern aber noch ein wenig) und TrustFire. Das 3000 mAh Modell, oder zumindest ein optisch sehr ähnliches, hat HKJ bereits vor 14 Jahren getestet. Das kam damals nur auf etwa 2600 mAh. Aber 14 Jahre sind eine lange Zeit. Hat sich seitdem etwas geändert, oder fehlt bei „fire“-Akkus auch heute noch etwas Kapazität?
| Herstellerangaben | Messung | |
|---|---|---|
| Modell: | TF18650 | - |
| Format: | 18650 | - |
| PCB: | ![]() |
- |
| Kapazität (typisch): | 3000 mAh | - |
| Kapazität (min.): | 2650 mAh | - |
| CDR: | 7 A | 6,8 A |
| Nominelle Spannung: | 3,7 V | Max. 3,63 V @ 0,5A |
| Energie: | - | 10,87 Wh |
| IR: | - | 47 mΩ |
| Gewicht: | - | 47,95 g |
| Maße: | - | 18,7 x 69,2 mm |




Allgemeiner Hinweis zu Temperaturen von High-Drain Akkus: Die meisten Modelle haben heutzutage keine CDR mehr (die Stromstärke, bei der die Temperaturen unbedenklich sind). Meistens wird in Datenblättern nur noch ein „Maximum Discharge“ angegeben, und fast immer mit einem Temperaturlimit. Die hier gezeigten Temperaturen sind die bei einem offenen Messaufbau. In Akkuträgern, im Rohr der Taschenlampe oder in einem Akkupack sind die Temperaturen deutlich höher. Ohne Temperaturüberwachung solltest du diese Akku nie dauerhaft mit sehr hohen Strömen belasten.
Ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die versprochenen 3000 mAh werden punktgenau erreicht. Dass das nicht immer so war, haben Tests bereits vor Jahren belegt. Schön zu sehen, dass sich bei TrustFire etwas zum Besseren entwickelt hat. Die Schutzschaltung hat bei 6,8A ausgelöst, bei angegebenen 7A, ist das okay.
Eine tabellarische Übersicht aller getesteten 3,6V Akkus findet ihr hier.
Hier kannst du diesen Akku kaufen:
Die letzten Tests im Bereich der 3,6V Akkus:
Für meine Tests verwende ich unter anderem dieses Equipment:
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