TrustFire TF16340 880 mAh (16340) im Test

Juni 2026




Einleitung und Transparenzhinweis:

Im letzten Monat habe ich die ersten Akkus von TrustFire getestet. Das Ergebnis war überraschend gut. Aber ein getestetes Modell sagt noch nicht viel darüber aus, wenn man herausfinden möchte, ob die Marke generell ehrliche Angaben macht. Also habe ich mir ein zweites Modell ausgesucht und getestet.

Die Akkus wurden mir für diesen Test von einem Händler kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.



Eckdaten:

Herstellerangaben Messung
Modell: TF16340 -
Format: 16340 -
PCB: -
Kapazität (typisch): 880 mAh -
Kapazität (min.): 720 mAh -
CDR: - -
Nominelle Spannung: 3,7 V Max. 3,76 V @ 0,1A
Energie: - 2,04 Wh
IR: - 187 / 194 mΩ
Gewicht: - 19,00 g
Maße: - 16,5 x 36,2 mm




Messwerte:




Durchschnittliche Spannung ähnlich großer Akkus:





Gesamte Energie im Vergleich:





Maximale Temperaturen:



Allgemeiner Hinweis zu Temperaturen von High-Drain Akkus: Die meisten Modelle haben heutzutage keine CDR mehr (die Stromstärke, bei der die Temperaturen unbedenklich sind). Meistens wird in Datenblättern nur noch ein „Maximum Discharge“ angegeben, und fast immer mit einem Temperaturlimit. Die hier gezeigten Temperaturen sind die bei einem offenen Messaufbau. In Akkuträgern, im Rohr der Taschenlampe oder in einem Akkupack sind die Temperaturen deutlich höher. Ohne Temperaturüberwachung solltest du diese Akku nie dauerhaft mit sehr hohen Strömen belasten.



Auswertung:

Vor einigen Wochen habe ich die Daweikala Akkus mit angeblich 5800 mAh getestet. Natürlich war dieser Wert stark übertrieben. Aber die tatsächliche Energie die diese - nicht gerade guten Akkus - speichern konnten, war immer noch besser, als diese Akkus von TrustFire. Typische 820 mAh bzw. minimale 720 mAh die Trustfire angibt, lassen schon eine sehr große Serienstreuung vermuten. Aber selbst die 720 mAh erreichen diese Akkus nicht. 550 mAh sind es, bestenfalls.

Der Innenwiderstand von 187 bzw. 194 mΩ lässt schon vermuten, dass diese Akkus für mehr als 1 bis 2C ungeeignet sind. Und genau das ist auch der Fall. 2,5A sind deutlich zu viel. Immerhin, TrustFire verspricht gar keinen Wert (CDR, maximum discharge). Insofern: Wer nichts verspricht, kann auch nicht enttäuschen.



Fazit:

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der Test der TrustFire TF18650 war gut. Aber schon das zweite getestete Modell dieser Marke ist so schlecht, dass man leider sagen muss, TrustFire hat auch heute noch keine Qualitätskontrolle. Bestenfalls 550 mAh aus einem Akku auf dem 880 mAh aufgedruckt sind, ist inakzeptabel. Mehr als 1 bis 2C sollte die Last auch nicht betragen.

Wenn du einen geschützten 16340er brauchst, und nicht viel Geld ausgeben möchtest, ist der Keeppower P1634C (700 mAh) oder das 650 bzw. 850 mAh Modell von XTAR sicherlich eine gute Wahl. Die gibt es für kleines Geld bei diversen Händlern. Getestet (in meiner Messstation) habe ich diese Modelle zwar nicht, aber zumindest den P1634C habe ich mir vor ca. 8 Jahren für einen Laserpointer gekauft und er funktioniert noch heute.




Weiterführende Links:

Eine tabellarische Übersicht aller getesteten 3,6V Akkus findet ihr hier.


Hier kannst du diesen Akku kaufen:

  • Aufgrund der schlechten Leistung, verlinke ich keinen Shop


Die letzten Tests im Bereich der 3,6V Akkus:


Für meine Tests verwende ich unter anderem dieses Equipment:


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