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AKTTKA Li-C 7400 mWh im Test

November 2026

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Einleitung / Transparenzhinweis:

Bisher habe ich nur ein einziges Modell von 1,5V Akkus in der Größe C (Baby) getestet und mehrere Duzend weitere kann und werde ich auch nie testen. Aber wenigstens einen Vergleichsakku sollte die Übersicht beinhalten. Also habe ich gesucht, wo könnte sich ein interessantes Modell finden. Keeppower hat keine Akkus in dieser Baugröße. Hixon und Ansmann haben welche, deren Energie ist allerdings so lächerlich klein, dass deren C-Akku weniger Energie liefern als so mancher AA-Akkus. Gleiches gilt für PATONA und tka. VERICO und PALO habe ich schon die AA Akkus getestet. Amazon ist natürlich voll mit jeder Menge ganz toller Akkus. Am Ende hatte ich zwei Marken in der engeren Auswahl. Wobei ich das Gefühl nicht los wurde, es könnte egal sein was ich bestelle.


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Jegliche Ähnlichkeiten sind rein zufällig

Nehme ich die Energon Akkus? Ein ziemlich passender Name, denn Energon ist der Energieträger der Transformers. Auf der anderen Seite versucht mich AKTTKA mit feinstem Greenwashing davon zu überzeugen, dass ihre Akkus so natürlich wie Holz wären. Aber vielleicht bestehen sie sogar wirklich aus Holz? Denn dieses Modell kann nur 2A (out) und 0,6A (in), während die anderen Modelle 3 bzw. 1A können sollen. Da Holz den elektrischen Strom einigermaßen schlecht leitet, ist das Modell vielleicht genau deswegen schwächer.

Ich habe mich am Ende für das blaue Modell von AKTTKA entschieden. Das gibt es auch noch in weiß, gelb, grün, lila und wer weiß in welchen Farben noch. Alle tragen die Modellbezeichnung Li-C. Manchmal steht 7200 mWh drauf (3,6V * 2000 mAh) und manchmal 7400 (3,7V * 2000 mAh). Manchmal steht 4800 mAh drauf, manchmal fehlt diese Angabe. „Output Energy: 6180 mWh @ 0,2A“ steht fast immer drauf. Vorbildlich, hier wird deutlich darauf hingewiesen, dass die Energie die entnommen werden kann, durch Wandlungsverluste geringer ausfällt. Womöglich wurde dieser Wert sogar gemessen, dass schafft Vertrauen.

Aber das Modell hat hauptsächlich meine Aufmerksamkeit erregt, weil sie ein Feature haben, dass sehr selten zu finden ist. Meiner Meinung nach aber sehr nützlich sein könnte: 4 LEDs können durch berühren aktiviert werden und zeigen den ungefähren Ladezustand an. Da man bei 1,5V Akkus den Ladezustand anhand der Ausgangsspannung nicht bestimmen kann, insbesondere wenn es ein Modell mit konstanten 1,5V ist, finde ich diese Funktion sehr nützlich. Wenn sie denn funktioniert. Also habe ich mir genau das Modell bestellt und getestet.

Sämtliche für diesen Test verwendeten Messinstrumente, Zubehör und die getesteten Akkus wurden privat erworben. Es handelt sich nicht um einen Werbe- oder Sponsoringtest. Keine der genannten Marken oder Hersteller hatte vor der Veröffentlichung Kenntnis von diesem Test oder Einfluss auf dessen Durchführung und Ergebnisse. Wenn du diesen Test hilfreich fandest, kannst du meine Arbeit unterstützen indem du einen Affiliate-Link am Ende des Tests benutzt. Und falls du statt eines Akkus irgendwann einen Staubsauger bestellst: Damit unterstützt du mich noch mehr. 😉



Eckdaten:


Herstellerangaben
Modell: AKTTKA Li-C 7400 mWh
Interne Zelle (Cell Energy): 3,7 V / 2000 mAh / 7400 mWh
Rated Energy (output): 6180 mWh
Kapazität (typisch): 4800 mAh (wenn ein Wert auf den Akkus steht, dann dieser)
4100 mAh würden sich rechnerisch aus 6180 mWh ergeben
Kapazität (min.): -
CDR: 3 A




Messwerte:

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Ranglisten:

Wh (gesamt) Wh (über 1,35V)
AAA Akku Rangliste AAA Akku Rangliste2


Auswertung:

Bis zu 3.877 mAh bzw. 5.600 mWh werden erreicht. Das sind 10% weniger als AKTTKA verspricht, denn 6180 mWh sollten es sein. Zwar werden die beim Entladen mit 200 mA versprochen und bei dieser Stromstärke habe ich die Akkus nicht gemessen, aber typischerweise misst man die Kapazität bei 0,2C. Das wären in diesem Fall - basierend auf den 4800 mAh die auf einigen Varianten steht - 960 mA. Mit 500 mA habe ich also schon deutlich unter der Norm von 0,2C gemessen, was das Ergebnis zugunsten von AKTTKA verschiebt. Gemessen bei 1A, was der normgerechten Messung entsprechen würde, sind es 3.745 mAh bzw. 5.360 mWh.

Dass die Akkus 10% weniger Energie liefern als beworben wird, ist auch nicht ungewöhnlich. Denn die Zelle im Inneren gibt nur rund 1800 mAh ab. Bei aufgedruckten 7400 mWh, sollte sie aber annähernd 2000 mAh sein. Auch hier fehlen wieder 10%. Und im Vergleich zu den XTAR CLR 7200 mWh (die eine Zelle mit 2000 mAh haben) sind die Akkus von AKTTKA zufällig auch 10% leichter.



Advent Advent ein Lichtlein brennt:

Den ersten 1,5V Akku der über eine LED seinen ungefähren Ladezustand signalisieren konnte, ist vor einem Jahr in der Vorweihnachtszeit bei mir gelandet. Und nun, wieder kurz vor Weihnachten habe ich den zweiten Akku im Test der mithilfe von vier kleinen LEDs seinen ungefähren Ladezustand anzeigen kann.

Und das funktioniert sehr gut und ist praktischer als man im ersten Moment glauben mag. Denn bei 1,5V Akkus die auch konstante 1,5V haben, lässt sich der Ladezustand von außen nicht messen. Nur bei den LR Modellen lässt sich das näherungsweise bestimmen, dazu muss man aber die Entladekurve kennen, die bei jedem Modell eine andere ist.

Nicht zu wissen wie voll der Akku wirklich ist, ist ein Problem das so alt ist wie 1,5V Akkus selbst. XTAR hat mit ihrem Modell vor einem Jahr einen guten Ansatz gezeigt. AKTTKA macht es meiner Meinung nach aber besser. Denn die vier LEDs leuchten eben gleich auf (oder auch nicht). 2 leuchten, 2 nicht, also ist der Akku etwa halb voll. Innerhalb weniger Millisekunden weiß man wie voll die Akkus etwa sind. Das ist ein wirklich nützliches Feature, wenn es denn zuverlässig funktioniert.

Ich habe die Funktion genauer untersucht, indem ich immer nur ein bisschen Kapazität hineingeladen habe. Die Größe der Zelle kenn ich ja (etwa 1800 mAh). Ist der Akku leer und ich lade 180 mAh hinein, ist er zu 10% geladen. So habe ich eine Messreihe erstellt, die Tabelle ist das Ergebnis dieser Messreihe:


Ladezustand LED-Anzeige
0 - 6 %
7 - 23 %
24 - 49 %
50 - 97%
98 - 100 %

Mit den vier LEDs hat AKTTKA eine wirklich praktikable Lösung gefunden die ich mir an jedem 1,5V Akku wünschen würde. Und weil das nicht nur ein nettes Zusatzfeature ist, sondern meiner Meinung nach jeder 1,5V Akku haben sollte, werde ich diese Eigenschaft ab jetzt auch in meine Übersicht aufnehmen, ob das jeweilige Modell diese Funktion hat oder nicht.



Preis/Leistungsverhältnis:


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Fazit:

Ganz soviel Energie wie das Modell von XTAR können die Akkus von AKTTKA nicht liefern, knapp 3.900 mAh sind aber möglich. Der Spannungsverlauf ist klassisch mit konstanten 1,5V und Absenkung auf 1,2V. Wirklich gelungen ist die Ladeanzeige. Die hat kaum ein anderes Modell am Markt. Der Preis ist angemessen für die Größe des Akkus.



Weiterführende Links:

Eine tabellarische Übersicht aller getesteten 1,5V Akkus findet ihr hier.


Hier kannst du diesen Akku bzw. gute Alternativen kaufen:


Für meine Tests verwende ich unter anderem dieses Equipment:

Die letzten Tests im Bereich der 1,5V Akkus:

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