
300-Wh-Powerstations kosten bei bekannten Marken meist 150–200 €. Die SBAOH YC06 liegt dagegen unter 60 € – unbekannter Hersteller, kaum erreichbare Webseite. Klare Warnsignale. Ich habe sie trotzdem bestellt und wurde überrascht: Sie speichert tatsächlich rund 300 Wh, liefert fast 200 W im Dauertest und erreicht die höchste Effizienz aller bisher getesteten Powerbanks. Manchmal spart nicht der, der teuer kauft – sondern der, der sich traut.
Kompakt ist diese Powerbank nicht, aber immerhin versucht CUKTECH diese Eigenschaft auch nicht zu suggerieren. 40W Dauertest besteht sie, 50W schafft sie zur Hälfte. Kneift man beide Augen zu, ist da auch ein Akku mit „20.000 mAh“ drin. Ein etwas niedriger Wirkungsgrad als vergleichbare Modelle, machen die PB200N zu einer Powerbank die recht wenig Energie liefert. Aber in Anbetracht des Preises von rund 19€ ist das €/kWh Verhältnis nicht schlecht. Beim Laden sollte man Geduld mitbringen. Oder Glück.
Die P51L liefert, wie auch schon das kleinere Modell mit maximal 22,5W, die Energiemenge die INIU verspricht. Auch dank effizienter Spannungswandler. Speichern kann sie vermutlich sogar ein paar Prozent mehr als angegeben. Bis zu 54W können die USB-C Anschlüsse liefern, für sehr kurze Zeit. Die 45W liefert das Modell leider auch nur für wenige Minuten bevor sie schlapp macht. Ob einem der Aufpreis zur P51 (20.000 mAh, 22,5W), die eher 30W die diese Powerbank dauerhaft leisten kann es wert sind, muss jeder für sich entscheiden.
Die P51 ist die kompakteste Powerbank die ich bisher getestet habe. Die Energie die pro Volumen geliefert werden kann, ist im Vergleich zur normalgroßen Variante aus gleichem Haus aber nur 11% besser. Von Werbeversprechen mit 30% sollte man sich nicht blenden lassen. Die Leistung ist gut, auch die Maximalleistung wird, trotz kompakter Bauweise, bis zum Schluss geliefert. Thermische Probleme wie beispielsweise bei der INIU P51L, treten hier nicht auf.
Marketing Bullshit hat diese Powerbank gar nicht nötig. Ein gutes Produkt überzeugt am meisten, wenn es das liefert was versprochen wird. Und die BI-B5 liefert mit 72 Wh, auch dank guter Effizienz und einem internen Akku, der sogar etwas größer sein dürfte als beworben wird, viel Energie für wenig Geld. Einzig bei Nutzung mehrerer Ports muss man mit einer reduzierten Gesamtleistung vorliebnehmen. Ein einzelner Port liefert mehr als mehrere Ports zusammen.
Die PB2SL V2 funktioniert als Powerbank sehr gut. Kein Vergleich zu DIY-Geräten von damals bei denen noch fast 50% der Energie verlorengegangen ist. Mit 87% (5V) bzw. 80% (9V) liegt die Effizienz auf ähnlichem Niveau zu heutigen Powerbanks. Alle Dauertests wurden ohne Drosselung absolviert. Die Maximalleistung entspricht der, die XTAR verspricht. Die unterstützten Spannungen und Schnellladeprotokolle sind die, die man von einer Powerbank (in dieser Größe) heutzutage erwarten darf. Einzig beim Laden gibt es Abweichungen zwischen den Herstellerangaben (15W/18W) und meinen Messungen (8W/15W).
Die VERICO Pro AAA-Akkus zeigen technisch interessante Fortschritte bei Spannungsverlauf, Belastbarkeit und beim Schutz vor Tiefentladung – zumindest innerhalb vermutlich zulässiger Ströme bis 0,5 A. Damit heben sie sich funktional tatsächlich vom Vorgängermodell ab. Beim Thema Energie bleibt jedoch alles beim Alten: Trotz nomineller 900 mWh liefern auch die Pro-Akkus real nur rund 750 mWh.
Alter Wein hinter neuem Schrumpfschlauch? Die gemessenen Leistungsdaten beider VERICO-AA-Akkus unterscheiden sich nur um rund 3 % und liegen damit im Bereich normaler Fertigungstoleranzen. Technisch spricht damit alles dafür, dass hier das frühere „Non-Pro“-Modell lediglich neu umgelabelt wurde. Die beworbenen 520 mAh Zuwachs lassen sich in der Praxis nicht nachvollziehen. Möglicherweise sind die von mir getesteten Akkus aber gar nicht das Pro-Modell, obwohl Verpackung und Schrumpfschlauch genau das behaupten. Falls es wirklich eine Verwechselung im Werk bei VERICO gab, wird es einen Nachtest geben.
An das gute Image der AA LoopEnergy Akkus kann das AAA-Modell leider nicht anknüpfen. Rund 17% Kapazität fehlt dem Modell im Vergleich zur Herstellerangabe. Maximal 500 mAh bzw. 750 mWh liefern die Akkus. Immerhin, die maximale Effizienz ist sehr gut und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu allen anderen bisher getesteten AAA-Modellen mit USB-C Anschluss noch das Beste.
Ehrlichere Herstellerangaben findet man bei einem 1,5V Akku kaum. 1700 mAh / 2550 mWh steht drauf und genau das liefern sie auch. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besser als bei vielen Modellen von XTAR, Keeppower, Hixon und Co, sogar heute noch. Wer die VERICO LoopEnergy 2550 mWh bereits in der Vergangenheit gekauft hat, hat gute Akkus zu einem angemessenen Preis erhalten.
Ein gutes 140W Netzteil, dass auch wirklich 140W liefert, muss nicht 70€ kosten. Für nicht einmal die Hälfte erhält man auch ein gutes Netzteil. Schwächen konnte ich keine finden, weder beim Belasten eines Ports, noch bei Nutzung mehrerer Ports gleichzeitig. Einzige die 5V Spannung am „140W“ Port ist bei über 2,5A etwas zu hoch.
Normalerweise ist Vapcell immer ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht den kapazitätsstärksten Akku in einer Bauform anbieten zu können. Auf dem Papier hat aber Keeppower mit ihrem P1634C3 und 1000 mAh derzeit den kapazitätsstärksten Akku in der Bauform 16340. Der Praxistest zeigt aber, der T9 von Vapcell erreicht ebenfalls über 1000 mAh. Vermutlich kaufen beide Unternehmen die gleichen Zellen ein.
Der neue XTAR LR 2000 mAh bietet eine ehrliche Kapazitätsangabe zu einem voraussichtlich günstigen Preis, verzichtet jedoch auf einen Schutz vor Tiefentladung. Mit rund 1950 mAh erreicht er fast den Nennwert und liegt spannungstechnisch über NiMH-Akkus. Im Gesamtranking landet er im unteren Drittel, punktet aber durch transparente Angaben. Ob das Modell eine echte Alternative zum XTAR LR 3000 mAh wird, hängt letztlich vom künftigen Preis ab.
Das 4255 mWh Modell von Pujimax entpuppt sich als 3600 mWh Modell und sichert sich damit einen wohlverdienten Platz auf der Liste der chemisch betriebenen Hoffnungsträger mit begrenzter Wahrheitsnähe. Statt einer zeitgemäßen Spannungsabsenkung gibt es nur eine 1,1V Phase. Ein fehlender Schutz vor Tiefentladung rundet das Paket ab. Immerhin, das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich gut.
Wer hier ein 65 Watt Netzteil erwartet, wird keine Freude haben. Nur rund die Hälfte schafft dieses Netzteil und auch nur dann, wenn die Last „richtig“ verteilt wird. Viele Geräte gleichzeitig laden geht. Wenn man es nicht eilig hat. Die thermische Belastung dürfte dem Netzteil eine kurze Lebensdauer bescheren.
Die MAOMAOCON 3000 mWh Akkus liefern keine Rekordwerte, aber solide Ergebnisse. Mit rund 2,9 Wh Energieinhalt, hoher Effizienz bei geringer Last und einem Stückpreis von nur etwa 1,40 € zeigen sie, dass gute Leistung nicht teuer sein muss. Kein High-End-Produkt, aber ehrlich – und vor allem ein echter Preis-Leistungs-Tipp für Verbraucher mit moderatem Energiebedarf.
Bei nur 2€ pro Akku wird man skeptisch, haben sie wirklich 3500 mWh? Ja, im Schnitt haben die Akkus so viel. Und sie haben sogar eine lineare Spannungsabsenkung. Und einen wirksamen Schutz vor Tiefentladung. Bei der Serienstreuung ist aber noch Luft nach oben. Und die Spannung sollte bei allen Laststufen näher an 1,5V liegen.
Mit 19W wird die Powerbank in unter 3 Stunden geladen, 22W wie angegeben können entnommen werden. Gute Effizienz und bei einem Preis von nur 10€ auch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Es gibt nur einen Haken: Dies ist kein 20.000 mAh (74 Wh) Powerbank. In ihr befindet sich gerade einmal ein halb so großer Akku …
Hohe Ströme liefern die Akkus, bis 20A konnte ich sie testen. Wärme ist bei hohen Strömen generell ein Thema, was ist noch gesund und was nicht? Mit 4801 bzw. 4771 mAh erreichen die Akkus die beworbenen 5000 mAh leider nicht.
6000 mAh bzw. 21,6 Wh werden versprochen, im Schnitt konnte ich sogar 6055 mAh bzw. 22,5 Wh messen. Selbst bei 10A liefern die Akkus noch über 5900 mAh. Auch die Spannungslage ist für geschützte Akkus sehr gut. Insbesondere bei niedrigen Strömen steht daher nahezu die gesamte Kapazität oberhalb von 3V zur Verfügung.
XTAR verspricht mit 6000 mAh bzw. 21,6 Wh nicht zu viel, im Schnitt konnte ich 6075 mAh bzw. 21,5 Wh messen. Auch die 10A liefern die Akkus und erreichen bei dieser Last noch 5556 mAh. Gute, kapazitätsstarke, geschützte Akkus im 21700er Format.
Optisch gibt sich der Akku wild, technisch dagegen erstaunlich zahm. Die Tigerstreifen vermitteln sportlichen Ehrgeiz, die Messwerte eher Kaffeepause. Positiv fällt der hohe Wirkungsgrad auf – immerhin geht das Wenige, was vorhanden ist, nicht auch noch verloren.
Ducktest bestanden: Wenn es aussieht wie schlechte Akkus, leicht ist wie schlechte Akkus, riecht wie schlechte Akkus, werden es wahrscheinlich schlechte Akkus sein. 1300 mWh stehen drauf, 600 mWh sind nur drin. Eine Art Energiesparmodus den der (unbekannte) Hersteller gleich mitliefert. Und das kostet einiges extra. Mit rund 6€ pro Akku im 12er-Set sind diese Akkus mit die teuersten aller bisher 1,5V Akkus im AAA Format. Wer auf diesen Energiesparmodus verzichten kann ...
Wenig Messungen, viel Praxistest. In den letzten Wochen habe ich das XTAR VX2 Pro fast ununterbrochen genutzt um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Vieles wurde im Vergleich zum VX4 verbessert. Ein paar Kleinigkeiten könnte man allerdings noch verbessern.
Die Vapcell H10 werden nach unzähligen Meldungen über Qualitätsmängel leider vom Markt genommen. Wer Exemplare hat die vor 2025 produziert wurden, kann beruht sein und diese weiter nutzen. Das offizielle Statement hat mich inspiriert zwischen den Zeilen zu lesen …
Nur Messungen, keine Review. Bis zu 78W aus einem USB Port und immer 3,8A, egal bei welcher Spannung machen das Lenovo Netzteil zum stärken aller bisher getesteten USB Netzteile. Nur 12V unterstützt es leider nicht.
Nur Messungen, keine Review. Bei den meisten der bisher getesteten USB Netzteile sind jetzt auch die unterstützten Protokolle (USB-PD, QC, PPS) angegeben.
Zwei leistungsstarke 12V Netzteile nachgemessen (Nur Messungen, kein Review)
In Punkt Selbstentladung haben sich die Akkus durch die heimliche Überarbeitung deutlich verbessert. Außerdem gibt jetzt die Entladekurven die im Mai noch gefehlt haben. Und bei 3A sind die Hixon Akkus ein heißes Eisen …
Dieser Artikel beleuchtet noch einmal die drei neuen Akkus von Keeppower im Detail und vergleicht die Modelle untereinander und auch mit dem XTAR CLR 4300 mWh (2700 mAh). Den besten 1,5V Akku gibt es nicht, alle haben ihre Stärken und Schwächen …
Auch wenn es von offizieller Seite so nicht ausgesprochen wurde, die P1450TC2 sollten als neue Speerspitze die CLR 4300 von XTAR vom Thron stoßen. Interne Zellen mit zu geringer Kapazität und Elektronik mit zu geringem Wirkungsgrad verhindern am Ende den Sieg. Platz 2 aller jemals getesteten 1,5V Akkus machen die P1450TC2 dennoch zu einem sehr guten Akku. Hunderte weitere bisher ungetestete NoName 1,5V Akkus können von der Leistung …
Zwei Schritte vor, einen zurück. Die Phase der Spannungsabsenkung der P1450i2 ist in der Praxis wahrscheinlich besser nutzbar, als der schnelle Spannungsabfall der P1450i. In eben dieser Phase versteckt sich auch die zusätzliche Energie die diese Akkus bieten. Die Serienstreuung ist zu groß. Bei genauerer Betrachtung steckt in den P1450i2 minimal ineffizientere und leistungsschwächere Elektronik die auch dafür verantwortlich ist, ...
Mit dem P1450i bringt Keeppower einen neuen 1,5V Akku der zwar keine (generell) neuen Bestwerte (mAh, mWh) liefert, aber den man wohl zu Recht als den besten 1,5V am Markt bezeichnen kann, wenn es um höhere Ströme (>2,5A) geht. Hier war der blau-schwarze Hixon 3500 mWh in der alten Variante über Jahre die beste Wahl. Die P1450i liefert bei 3A die höchste Leistung aller bisher getesteten Akkus und bietet gleichzeitig auch eine Spannungsabsenkung ...
Während im Test keine Probleme auftraten, habe ich in der Praxis mittlerweile leider eine negative Erfahrung machen müssen Ich habe mehrere Akkus von BATZONE in Wanduhren. Eine dieser Uhr blieb bereits nach einigen Monaten stehen. Der Akku hatte zu dem Zeitpunkt 1,14V, war also augenscheinlich fast ...
AA1000 ist nicht gleich AA1000. Trotz gleicher Modellbezeichnung zu imuto und vielen anderen „Derivaten“, unterscheiden sich die Dracutum Akkus von den bisher getesteten (BATZONE, UseNiy) deutlich. Die Leistung der XTAR CLR erreichen sie zwar nicht, sind ihnen aber dennoch sehr ähnlich. Nur die Akkuwarnung könnte mit den Dracutum Akkus problematisch sein ...
Als imuto 1300mWh Akku mit anderen Namen werden sie beworben. Tatsächlich versteckt sich hinter der Marke Dracutum aber keine Kopie der imuto Akkus, sondern Akkus die sich von fast alles 1,5V Akkus auf dem Markt unterscheiden. Sie entsprechen am ehestens noch den XTAR LR 3000mAh Modell, wobei XTAR bisher kein vergleichbares AAA Modell hat. Konstante 1,5V bieten die Akkus nicht, dafür eine konstant sinkende Spannung ...
Bis zu 2150mAh bzw. 3250mWh sind ganz ordentliche Ergebnisse. Auch die Effizienz ist mit 95% höher als bei den meisten Akkus der Konkurrenz. Einen bitteren Beigeschmack hinterlassen die Akkus dennoch, wenn man bedenkt, dass sie mit 3700mWh bzw. 2460mAh beworben werden. Mehr als 3400mWh dürfte nicht aufgedruckt sein, denn mehr haben die internen Zellen nicht.
Jeder braucht einen Freund, auch die Akkus von Delyeepow und GRbatty. Mit dem 1300mWh Modell liefert KOSHARE einen Spielkammeraden der ein paar Prozent mehr Leistung bietet zum ähnlich überzogenen Preis. Wo bei anderen Marken ein USB-C Port ist, sind die KOSHARE Akkus hohl. Dafür gibt es aber eine bedingt praktische Ladebox.
Herrlich unspektakulär. 4000mAh bzw. 14,4Wh steht auf den Akkus und beide Werte werden auch erreicht. Bei der Kapazität sind bei sehr geringen Strömen sogar 1-2% über den angegeben 4000mAh drin.
An den 1200mAh bestehen keine Zweifel, diesen Wert erreichen die getesteten Akkus. Mit 50,0mm Länge können sie trotz PCB problemlos überall eingesetzt werden. Die Spannungslage ist für einen Akku der mit 2,5A CDR beworben wird, aber ungewöhnlich niedrig.
Während Keeppower mit bis zu 1000mAh derzeit die höchste Kapazität für 16340er Akkus bietet, die Gesamtlänge mit 35,5mm aber schon leicht überschreitet, stellt sich die Frage, welchen Kompromiss hat XTAR mit ihrem 900mAh mit Button-Top, PCB und USB-C gewählt? Ist er noch länger? Und falls nicht, schafft er mit einer deutlich kleineren Zelle wirklich 900mAh?
Mit 2600mAh verspricht XTAR nicht zu viel. Sollte die Selbstentladung der Akkus tatsächlich so gering sein wie versprochen, wäre das beeindruckend. Hierzu wird es in einigen Monaten ein Update geben.
Mit den Ikea Ladda Akkus habe ich im Siemens Gigaset immer wieder Probleme. Nach 1-2 Jahre funktionieren die Akkus nicht mehr im Telefon, obwohl die Akkus ok sind. 2023 hatte ich für die Basis bereits spezielle Akkus von Varta gekauft, ein weiteres Mobilteil habe ich jetzt mit den Panasonic Akkus bestückt. Ob diese Akkus tatsächlich besser sind für DECT Telefone wie die Hersteller versprechen, dazu wird es in einigen Jahren einen Erfahrungsbericht geben.
Schwarz-rot-gold auf der Verpackung, ein 1,5V Akku aus Deutschland? Leider nein. Wie wahrscheinlich nahezu alle Akkus heutzutage, stammt auch dieser vom anderen Ende der Welt. Im Vergleich zur Konkurrenz trifft bestenfalls durchschnittliche Leistung auf Premium Preis. Außerdem kommen mir alle Messwerte und Eigenschaften sehr bekannt vor, als hätte ich diese Akkus schon einmal getestet. Nur stand damals nicht Ansmann auf den Akkus.
Der Nachtest der Vapcell P1422A brachte überraschenderweise bessere Ergebnisse. Auf den kleinen Bruder P1054A trifft dies leider nicht zu. Auch hier habe ich nach 3 Monaten die Selbstentladung ermitteln wollen. Beim Entladen mit nur 100mA konnte ich den Akkus gerade einmal 59 bzw. 65 mAh entnehmen, bevor sie anfingen immer wieder auf 0V zu fallen. Eine Selbstentladung von 84% nach 3 Monaten, ein neuer Negativrekord.
Gleiche Kapazität wie ein 26650er Akku, aber 15mm länger? Auch nicht für höhere Ströme geeignet? Und dann auch noch so lang, dass der Akku in 99% aller Ladegeräte auf dem Markt nicht reinpasst? Klingt erstmal nicht nach einem interessanten Akkuformat, insbesondere wenn man schon 26650er mit 7000mAh hat. Im Test gibt’s es dann aber doch einige Vorteile zu sehen, die man beim Vergleich der Herstellerangaben gar nicht erwartet hätte …
Mit 6944 und 6825mAh erreicht einer der beiden getesteten Akkus die minimale Kapazität von 6900mAh nicht ganz. Mit 25,0Wh liegen die Akkus im Schnitt aber dennoch sehr nah an der Herstellerangabe von 25,2Wh. Die P2670C sind keine High Drain Akkus, sondern für lange Laufzeit bei moderater Last konzipiert.
Bedingt durch die Schutzschaltung ist die durchschnittliche Spannung bei den P2160C etwas niedriger, als bei den F60. Die 6000mAh erreichen die Akkus und übertreffen sie sogar minimal, wie es auch bei den bereits getesteten Vapcell F60 der Fall war. Beide Akkus liegen in allen Laststufen sehr nah beieinander, die Serienstreuung scheint auch hier erfreulich gering zu sein.
Mit 3,5Ah verspricht dieser Akku fast die doppelte Kapazität gegenüber einem originalen Akku von Worx. Wie viel Kapazität hat eigentlich der mittlerweile 8 Jahre alte Akku noch? Und warum werden die Akkus im Praxistest nie vollgeladen? Bug oder Feature?
Bedingt durch die Schutzschaltung ist die durchschnittliche Spannung bei den P1840C etwas niedriger, als bei den N40. Das war auch nicht anders zu erwarten. Die 4000mAh erreichen die Akkus und übertreffen sie sogar minimal. Beide Akkus liegen in allen Laststufen sehr nah beieinander, die Serienstreuung scheint erfreulich gering zu sein.
Eigentlich wollte ich nur die Selbstentladung nach 3 Monaten bestimmen, wie bei vielen anderen 1,5V Akkus auch. Hierbei fiel mir auf, dass die Akkus plötzlich eine anderen Spannungslage haben. Ich habe daraufhin alle Tests erneut durchgeführt und die Akkus sind jetzt besser …
Ein 1,5V Akku dem die Haupteigenschaft dieser Akkuklasse gänzlich fehlt: eine konstante Spannung bei ca. 1,5V über den Großteil seiner Laufzeit zu liefern. Seine Eigenschaften ähneln mehr denen typischer NiMH Akkus und genau dafür wurde er auch entwickelt. Höhere Spannungslage und gleichzeitig längere Laufzeit bietet dieses Modell. Und dank USB-C erfordert der Umstieg von NiMH Akkus zu diesem 1,5V Akku auch kein neues Ladegerät.
Der P1634C3 von Keeppower hängt die Messlatte fast 5 Jahren nach Erscheinen des P1634C2 wieder etwas höher. 1000mAh bietet bisher kein anderer Akku im 16340 Format. Leider kann man diese Akkus - Stand heute - weder im Inland noch im Ausland erwerben. Aber das wird sich in den nächsten Wochen sicherlich ändern ...
1500mAh im 14500er Format sind nicht neu. Den Vapcell F15 hatte ich bereits vor einigen Monaten getestet. Hat das Modell von Keeppower (nahezu) die gleiche Leistung, oder gibt es Unterschiede?
Die ersten Akkus im Format 14430 die ich teste. Wobei, das stimmt nicht ganz. In fast jedem 1,5V-AA-Akku stecken Zellen dieser Baugröße. Während XTAR mit 1200 mAh Zellen aktuell die Leistungskrone trägt, hat Keeppower schonmal die passende Zelle mit 1300 mAh (4680 mWh) und scheint derzeit auch einen 1,5V Akku mit 4600mWh auf Basis dieser Zelle vorzubereiten. Und ja, 4600mWh schaffen die Zellen tatsächlich …
Hixon hat mir nach meiner Kritik, neue Akkus zugesendet. Auch diese sehen nicht aus wie auf den Produktbildern, sondern wie die in der ersten Lieferung. Meine Lust auch diese zu testen hielt sich in Grenzen. Aber als die erste Messung bei 3A lief, lieferte der Akku die 3A über die gesamte Laufzeit. Bei 1,5V! Diesmal habe ich anscheinend die guten Hixon bekommen …
Im Vergleich zu den Lidl Akkus aus 2024 sehen die Akkus in 2025 ein klein wenig anders aus. So gering die Unterschied beim Aussehen sind, so gering sind auch die Unterschiede in punkto Leistung. (Kein Review, nur Messungen)
2023 hatte ich bereits die AAA-Variante von EBL mit angeblich 1100mAh getestet. Die AA Vertreter von EBL werben mit 2800mAh. Eine Zahl die möglicherweise unter Einfluss einer reichlichen Mengen leckeren Glühweins auf der Weihnachtsfeier gewürfelt wurde und dann kam ein Mitarbeiter auf die Idee: „Komm, das schreiben wir auf unsere Akkus, das merkt keiner!“ So oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben … (Kein Review, nur Messungen)
EBL hat auf mein Review reagiert und sagt, ihre Akkus haben 3500mWh. Ob damit intern gemeint ist, oder die Energie die abgegeben wird, haben sie nicht gesagt. Mir wurden vier neue Akkus zugeschickt, welche ich ebenfalls vermessen habe
3x hui, 1x pfui. XTAR hat viele Verbesserungen vorgenommen. Die Kapazität gesteigert, die Akkuwarnung überarbeitet und viele weitere Punkte wurden überarbeitet zu den Vorgängern. Doch während drei der Akkus sehr gute Werte liefern, konnte ich dem vierten Akku nur beim sterben zusehen …
Anscheinend war es Hixon nicht wild genug, an all die unterschiedlichen Akkus J818 (AA) oder J816 (AAA) zu schreiben. Mittlerweile ist der Hersteller dazu übergegangen sein eigentlichen Topmodell bewerbend, gänzlich andere (und schlechtere) Akkus zu liefern, die dem früheren guten Modell zum verwechseln ähnlich sehen. Transparenz wird bei Hixon ganz klein geschrieben …
Die Hixon Akkus sind mit den grünen XTAR 1200mWh auf einem Leistungsniveau, allerdings kosten die Akkus von Hixon ca. 40% mehr. Gegenüber Modellen die auf einen USB-Anschluss setzen, können sich die AAA-Akkus von Hixon erwartungsgemäß deutlich absetzen. Bei der Qualitätskontrolle gibt es aber noch Luft nach oben …
Mit bis zu 2156mAh bzw. 3100mWh liegt der Fenix Akku im Mittelfeld aller bisher getesteten Akkus. Einzigartig macht ihn eine 1,2V Phase (typisch sind 1,1V) und das bisher beste Ergebnis bei einer 3A Messung. Das die interne Zelle einen Teil ihrer Kapazität zurückhält, dürfte dem Akku eine potenziell sehr lange Lebensdauer bescheren.
3500mWh sind etwas zu hoch gegriffen. Falls man einen Akku erwischt dessen interne Zelle ca. 950mAh hat, sind 3400mWh durchaus realistisch. Dank guter Effizienz kann den Akkus auch ein Großteil davon entnommen werden. Für Ströme über 1A sind die Akkus aber leider nicht geeignet.
Vapcell Akkus sind hierzulande schwer bis gar nicht zu bekommen und der Import über den Herstellerstore oder Aliexpress ist sehr teuer im Vergleich, zu häufig vergleichbar guten Akkus anderer Hersteller. Aber mit den U30 hat Vapcell hat einen konkurrenzlos guten Hochstromakku, der seinen Aufpreis wert ist.
Einer der leistungsstärksten 1,5V Akkus mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Er ist zwar kein eineiiger Zwilling des BATZONE 3600mWh, aber zweieiige Zwillinge sind sie schon. Wer einen 1,5V Akku sucht der sehr gut und sehr günstig ist: UseNiy 3600mWh.
3000mWh stehen drauf und kommen auch aus dem Akku heraus, was bei 1,5V Akkus nicht selbstverständlich ist. Sie haben eine gute Spannungslage, eine kleine 1,1V Phase und kosten mit 2,50€ (im 4er Set) bzw. rund 2€ (im 8er Set) wesentlich weniger als die meisten Konkurrenzprodukte. Viele Modelle die mit deutlich mehr als 3000mWh beworben werden, kann dieser Akku schlagen ...
Vapcell, eigentlich ein guter Hersteller, wenn es um Li-Ionen Akkus geht. Das Modell P1054A war wohl als Gegenstück zum Keeppower P1044U1 geplant. Aber im Test kommt ein Akku zum Vorschein, der selbst die bisher schlechtesten Akkus von GRbatty in so mancher Hinsicht übertrifft - im negativen Sinne. Und der Hersteller selbst antwortet darauf mit einem weinenden Smily, sehr professionell …
Nach den vielen schlechten Ergebnissen von Akkus die zum Teil weit hinter den Herstellerangaben liegen, gibt es zur Abwechselung mal wieder einen Test eines guten Akkus. Der XTAR 4100mWh will keine neuen Rekorde bei mAh oder mWh aufstellen, er ist der erste 1,5V Akku von XTAR mit USB-Anschluss. Ausgerechnet der stellt sich im Test als nicht ganz ausgereift heraus …
Delipow zum zweiten: Auch die Akkus der Marke Delyeepow enttäuschen im Test. Im wesentlichen kann man den Test der GRbatty Akkus durch den Namen Delyeepow ersetzen. Das wundert auch wenig, denn beide Marken kommen aus dem selben Haus: Delipow Battery Technology Co., Ltd. Immerhin die AAA Varianten sind ein bisschen besser, aber sehr schlechte Akkus + 10% sind noch immer sehr schlechte Akkus ...
Die Liste der nicht so guten Akkus füllt sich weiter. Während die Akkus von SZEMPTY 20% hinter den Herstellerangaben lagen, erreichen einige Exemplare von GRbatty kaum mehr als 20% der Herstellerangaben. Bis zu 75% schlechter als angegeben, das wird wohl so schnell kein anderer Akku überbieten können, hoffe ich wenigstens ...
Aus internen Dokumenten des Herstellers geht hervor, dass dieses Modell eigentlich 800mWh (500mAh) heißen sollte. Aber größere Zahlen verkaufen sich einfach besser. Danke SZEMPTY! Durch Anbieter wie euch wird eine Webseite wie meine erst interessant. Denn würden Hersteller/Anbieter nicht versuchen ihre Kunden zu betrügen, hätte ich nichts interessantes zu berichten …
Nachdem der P1450U1 2925mWh (1950mAh) erst kürzlich unter Beweis gestellt hat das er die Herstellerangaben nicht nur erreicht, sondern übertrifft, sieht es beim kleineren Modelle P1044U1 ganz anders aus. Weder 1000mWh noch 667mAh können diese Akkus entnommen werden. Die realen Werten liegen 20% darunter …
Der Test zeigt, dass die 3. Generation der 1,5V Akkus von SZEMPTY sich ungefähr auf dem Leistungsniveau der ersten 1,5V Akkus von Keeppower oder XTAR bewegen. Damit der Kunde das aber nicht merkt, werden die Akkus mit 2250mAh beworben. Einem Wert von dem der Hersteller selbst zugibt, dass er unwahr ist, wenn man weiß wo man schauen muss ...
Ein Generationsvergleich aller XTAR 1,5V Akkus im AA Format. Warum hat nur die erste Generation einen wirksamen Schutz vor Tiefentladung? Die Effizienz des XTAR 2700mWh ist beeindruckend hoch. Man fragt sich, warum das aktuelle Modell von XTAR die guten Eigenschaften seiner Vorgänger nicht übernommen hat ...
Ein Generationsvergleich aller Keeppower 1,5V Akkus im AA Format inkl. des bisher ungetesteten ersten Modells P1450U1.
Für diejenige die es interessiert, ein kleiner Abriss der letzten 10 Jahre ...
Einer dieser MARKENNAMEN die es nur bei Amazon zu kaufen gibt. Wer der Hersteller ist weiß man nicht. Erwartet habe ich von diesen Akkus wenig, aber der Test offenbart einen Akku der XTAR, Keeppower, Vapcell und Hixon das fürchten lehrt. Die längste Laufzeit in Verbrauchern die nur bei 1,5V reibungslos funktionieren. Auch 3A kann er - zumindest für einige Minuten - liefern. Spannungsabsenkung ist auch integriert. Die eierlegene Wollmilchsau?
Kaum sind ein paar Monate vergangen, schickt Vapcell den nächsten Akku ins Rennen der die maximale Kapazität bei 14500er Akkus weiter erhöhen soll. Der F12 konnte 2024 halten was er verspricht. Der F15 auch? ...
Nach Keeppower, Vapcell und XTAR, geht meine Reihe der 1,5V Akkutests heute mit Hixon weiter. Ich habe mich dazu entschieden nicht den kapazitätsstärksten Hixon zu testen, sondern den einzigen mit USB-Anschluss. Die Akkus habe ...
Nachdem ich den XTAR 1620 bereits getestet habe, darf sein großer Bruder natürlich nicht fehlen. Die XTAR 4150mWh Akkus wurden mir für diesen Test von XTAR zur Verfügung gestellt. 4150mWh, der derzeit höchste Wert mit dem ein 1,5V Akku wirbt. Allerdings auch hier der Hinweis, XTAR schreibt auf seine Akkus die mWh des internen Akkus, nicht was nach Spannungswandlung (verlustbehaftet) entnommen werden kann. Insofern sind ...
Nachdem ich vor einigen Monaten bereits die beiden Modelle mit 1200mWh getestet habe, hat mir XTAR den Nachfolger für diesen Test freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Das neue Modell wirbt mit einem Plus von 250mAh bzw. 420mWh, wobei sich die mWh bei XTAR - im Gegensatz zu den meisten Modellen der Konkurrenz - nicht auf den Wert beziehen, den der Akku liefert, sondern wie viel Energie in der internen Zelle gespeichert werden kann. Je nach Effizienz ...
Der nächste Akku in meiner Testserie der 1,5V Akkus ist der Vapcell P1422A. HKJ hatte den Vorgänger (P1418A 2700mWh / 1800mAh) vor rund 4,5 Jahren getestet. Die Akkus erreichten damals sogar 200mWh/200mAh über der Herstellerangabe. Mit dem P1422A hat Vapcell nun einen Nachfolger im Programm der auf ein 14430er Zelle mit 1150mAh setzt. Diese Zelle ist die derzeit kapazitätsstärkste die auch von anderen Herstellern verwendet wird wie beispielsweise ...
Wie haltbar sind Li-Ionen Akkus? Messungen eines etwa 9 Jahre alten Akkus.
Bevor ich auf den Test der Keeppower Akkus eingehe, möchte zuerst einmal ein paar Worte generell zu 1,5V Akkus verlieren: Wie die meisten die diesen Test lesen sicherlich wissen, sind 1,5V Akkus eher ein Nischenprodukt. Nur eine Handvoll Hersteller (gemeint sind hier echte Markenname) bieten diese speziellen Akkus überhaupt an. Von allgemein bekannten Markennamen die man schon ewig im Bereich der ...